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Nächste Lesungen

Anmeldungen zu den Lesungen können entweder über das Kartentelefon oder per Mail erfolgen.

Wir freuen uns auf Sie und euch!

Telefon: 040 227 92 03 // Mail: lesungen@lit-hamburg.de

Achim Amme: © Ursula Braun    Oskar Ansull: © Privat

Zwischendurch & Nebensätzliches Lyrik, Gedankenspäne, Wortfindungen
von und mit Achim Amme und Oskar Ansull

Datum:18.1.
Zeit:16.00 Uhr
Eintritt:€ 15,00 (inkl. Tee und Gebäck)
Ort: Hotel Wedina, Gurlittstr. 23 Anmeldung erforderlich !

Zwei Autoren des Wehrhahn Verlags, Hannover, Achim Amme und Oskar Ansull stellen ihre neue Lyrik vor. Beide verbindet nicht nur der Geburtsort Celle und die gemeinsame Zeit im VS Niedersachen, sondern auch ein nahezu zeitgleiches Aufenthaltsstipendium im Künstlerdorf Schreyahn. Sie sind außerdem bekannt für ihre ausgefeilten Leseprogramme, sei es mit Werken fremder Autoren oder ihrer eigenen. In der Lyrikedition Hannover erscheinen über drei Jahre hinweg zehn Bücher von ausgewählten Dichterinnen und Dichtern aus der sehr regen hannoverschen Lyrik-Szene.

Achim Amme, geboren in Celle, aufgewachsen in Uetze/Hann. Er wirkte an Theaterproduktionen mit, schreibt eigene Songs auf englisch und deutsch, ist Schauspieler und Autor von Kurzgeschichten, satirischen Texten und Gedichten. Als freier Lektor arbeitete er u.a. für das ZDF. Für die Süddeutsche Zeitung schrieb er Satiren und short stories. Als Schauspieler spielte er z.B. für Tatort, Bella Block und Großstadtrevier. Er veröffentlichte u.a. 2025 Nur mal zwischendurch, 2023 Romeo hat geschnarcht, 2023 Meine blaue Periode, 2020 „Der Amme. Poet.

Oskar Ansull, geb. 1950 in Celle, ist Autor, Herausgeber, Rezitator und Übersetzer. 1972 arbeitete er als Regieassistent am Berliner Schillertheater, 1984 erschien sein erster Gedichtband. Er erhielt u.a. ein Aufenthaltsstipendium des Landes Niedersachsen, Edenkoben und 2011 eines der Hamburger Stiftung für Wissenschaft und Kunst. 2024 erschien Denkzettel auf deiner Herzwand, 2023 Papierstreifzüge, 2022 Nebensätzliches. Gedankenspäne & Wortfindungen

René Böll, © Samay Böll

Das Leben der Annemarie Böll. Eine Würdigung – Mit der Autorin Tanja Dückers und René Böll

Datum: 21.01.2026
Zeit: 19:30
Ort: Literaturhaus Hamburg
 

Der Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll und seine Frau Annemarie Böll bildeten über Jahrzehnte ein Paar, dass man heute ein „power couple“ nennen würde. Und die Literatur war vom ersten Augenblick an das verbindende Element. Bereits während des Zweiten Weltkriegs schufen sie in ihrem Briefwechsel einen ersten gemeinsamen literarischen Denkraum.

Nach dem Krieg beschloss das Ehepaar Böll, Literatur zum Beruf zu machen. Dabei war Annemarie Böll nicht nur als Anglistin eine sehr produktive Übersetzerin zahlreicher englischsprachiger Autor*innen wie zum Beispiel J.D. Salinger, Bernard Shaw, Patrick White und Judith Kerr, sondern auch Heinrich Bölls erste, wenn auch informelle Lektorin. Doch während die Biografie und das literarische Werk des Nobelpreisträgers umfassend rezipiert wurden, wird der Arbeit der Lektorin und Übersetzerin Annemarie Böll kaum Aufmerksamkeit entgegengebracht.

Ihr Leben neben dem Rampenlicht, das fast ein Jahrhundert, zwei Weltkriege und vier politische Systeme umspannte, ist nun in dem neuen Buch der Berliner Schriftstellerin Tanja Dückers neu zu entdecken.
Zum anschließenden Gespräch haben wir René Böll zu Gast.

Moderation: Reiner Scholz – Journalist, im Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg und DENKtRÄUME statt. 

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Fachkontakt
Maria Birger
Heinrich Böll – Leben und Werk (Köln)
birger@boell.de

» Das Buch „Das Leben der Annemarie Böll. Eine Würdigung“ ist kostenlos bestellbar.

Farhad Showghi – Die nähere Umgebung

Sonntag, 8. Februar 2026 um 16 Uhr
Teatime Lesung

„Früh ist schön.
Spät ist auch schön.
Taudunst?
Ein zärtlicher Befehl?
Wenig zu sprechen?
In Gedanken aber schon redselig schlendernd?“

Wären die Gedichte von Farhad Showghi ein Garten, so wüsste man nicht wie man hineingelangt ist, wüsste nur, dass man bleiben möchte. Dabei ist nicht gesagt, was der Garten, die Landschaft, das Wort ist. Es entfernt sich nach Belieben, um dann überraschend näher zu kommen. Showghi lässt die wissende Rede ruhen, versucht mit den Kniescheiben und Schultern auszukommen, mit Abläufen, die keiner Idee zu folgen haben und schafft so eine wunderbare nähere Umgebung.

Farhad Showghi, geboren in Prag, verbrachte Kindheit und Jugend in der BRD und in Iran. Nach seinem Studium der Humanmedizin in Erlangen lebt und arbeitet er seit 1989 als Psychiater, Psychotherapeut, Autor und Übersetzer in Hamburg. Er veröffentlichte zuletzt die Einzelbände In verbrachter Zeit (2014), Wolkenflug spielt Zerreißprobe (2017), und Anlegestellen für Helligkeiten
(2021). Farhad Showghi erhielt unter anderem Kulturförderpreise für Literatur der Städte Erlangen und Hamburg, den 3-sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb, den N. C. Kaser-Lyrikpreis und den Peter-Huchel-Preis. Nun erscheint sein neuer Gedichtband „Die nähere Umgebung“ bei kookbooks, aus dem auch das Zitat oben stammt.

Datum: So 8.2.
Zeit: 16:00 Uhr
Moderation: Jürgen Abel
Eintritt: 15 Euro (inkl. Tee und Gebäck)
Ort: Hotel Wedina, Gurlittstr. 23, Hamburg
Wir bitten um Anmeldung unter lesung@lit-hamburg.de

© Abb. G2Baraniak (l.) | kookbooks

Matthias Wittekindt – Hinterm Deich. Ein Fall von Kriminaldirektor A.D. Manz

Sonntag, 15. Februar 2026 um 16 Uhr
Hamburger Autor:innen stellen sich vor

Der neunzehnjährige Manz verbringt sein Polizeipraktikum im gottverlassenen Dörfchen Sandesiel an der Nordseeküste. Wegen Lena, die er in einer Oldenburger Diskothek kennengelernt hat. Im Jahr 1964 hat Manz nichts als „Girls“ im Kopf. Als es auf einer Landstraße zu einem Verkehrsunfall mit zwei Toten kommt, schickt ihn sein „Bärenführer“ los, die Bewohner der umliegenden Höfe zu befragen. Bauer Eggert, der angeblich an den Folgen eines Schlaganfalls leidet, sei dort verprügelt worden, weil er seine drei Töchter missbraucht, hört er. Auch, dass mehrere Todesfälle der letzten Monate auf den Einsatz giftiger Pestizide zurückzuführen sind. Dann meint Manz, etwas stimme nicht mit dem Lack des Unfallfahrzeugs. Mit vierundsiebzig denkt Manz an seinen ersten echten Einsatz zurück, bei dem er noch viel zu lernen hatte – nicht nur als Polizist.

Matthias Wittekindt, in Hamburg aufgewachsen, studierte in Berlin und London u.a. Architektur. Nach Erfolgen als Theaterautor, schrieb er Hörspiele, u.a. auch für dem Radio Tatort, einen Roman und seit 2011 Kriminalromane. Er zählt inzwischen zu den besten Krimiautoren Deutschlands. Hinterm Deich, der 4. Roman in der Reihe um Kriminaldirektor a.D. Manz, erlangte 2024 Platz 2 des Deutschen Krimi Preises.

Datum: So 15.2.
Zeit: 16:00 Uhr
Moderation: Hilke Veth
Eintritt: 8 Euro VVK / 10 Euro Abendkasse
Ort: SerrahnEINS e.V., Zentrum für Kultur und Gesellschaft, Serrahnstr. 1, 21029 Hamburg

Wir bitten um Anmeldung unter lesung@lit-hamburg.de

© Abb. kampa Verlag (li.), Anja Billing (re.)